Rubrik: Editorial
Ausgabe 2010/5
Editorial
Zur geplanten Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke in Deutschland: Die Betreiber der Atomkraftwerke in Deutschland sind, wie wir wissen, Aktiengesellschaften. Oberstes Ziel der Vorstände und Geschäftsführer von Aktiengesellschaften ist es, Gewinne zu erzielen und diese zu maximieren (Kapitalismus 2.0). Alle anderen Ziele werden diesem untergeordnet. Die Nutzung von Gemeingütern wie Wasser, Boden und Luft wird hierbei als kostenfrei vorausgesetzt. [mehr]Rubrik: Politik
Ausgabe 2010/5
Kommentar: Der Ball ist rund - das Atom auch
Fußball und Kernkraft – eine knallige Verbindung: Jogis Jungs haben bekanntlich das Beste aus der WM-Reise nach Südafrika gemacht: Am Ende belegten sie den dritten Platz beim FIFA-World-Cup 2010. Ohne jegliches Elfmeterschießen. Und nicht einmal in die Verlängerung ging Team Deutschland. Dabei hatten sich die Berliner Kernkraft-Lobbyisten vom Deutschen Atomforum (DAF) ausdrücklich gewünscht: „Wir wollen Verlängerung! Spannung pur, Unentschieden, Verlängerung: Wer fit ist, der hat kein Problem mit einer Verlängerung.“ So konnten Fußballfans am 4. Juli in einer DAF-Werbung lesen. Auf dem Bild: ... [mehr]Rubrik: Editorial
Ausgabe 2010/4
Editorial
Big was Beautiful - Größe ist Gefahr: In dem zurückliegenden Jahrzehnt hat sich ein Trend entwickelt. In einer komplexen Welt setzt man auf Größe und demonstriert damit Stärke. Die allgegenwärtige Ratlosigkeit über das „Wie soll es weitergehen?“ wird damit kaschiert. Was aber haben uns große Strukturen und Organisationen mit ihren Versprechungen gebracht, die zumeist von Männern regiert werden, die ihren Ruhm und ihre Macht auf immer kürzere Zeit geliehen haben? [mehr]Rubrik: Photovoltaik
Ausgabe 2010/4
- ( Markt )
Mittelspannungs-Richtlinie 2008
Wer seit 1. Juli 2010 eine Photovoltaikanlage, ein Windkraftwerk oder ein Biogas-BHKW über 100 Kilowatt zur Netzeinspeisung beim Netzbetreiber anmeldet, sollte tunlichst die Mittelspannungsrichtlinie 2008 (MR) des Energieversorger-Verbands BDEW einhalten. Sonst könnte es Schwierigkeiten geben: Entweder, die Einspeisung wird nicht genehmigt, oder es gibt keine EEG-Vergütung. [mehr]Rubrik: Politik
Ausgabe 2010/4
Kommentar: Das Klimaschutz-Argument greift zu kurz
Die Ökonomische Emanzipation der Erneuerbaren Energien: Die Verknappung fossiler Energien bedroht die Wirtschaft. Nur mit einem schnellen Umstieg auf Erneuerbare Energien sind unsere Wohlstandsökonomien aufrechtzuerhalten. Die Anerkennung dieser Tatsache würde den Klimaschutz emanzipieren – von einer ökologischen Motivation der Energiewende, zu deren wirkungsvollem Ergebnis. [mehr]Rubrik: Politik
Ausgabe 2010/4
- ( Markt )
Der Schatz des Drachen
Chinas expansive Energie- und Rohstoffpolitik: Geld, das beweisen uns die aufgeregten Diskussionen um den Wert des Euros in den letzen Wochen, ist nicht alles auf der Welt. Wer als Exportweltmeister mit der Belieferung der Welt mit Produkten erfolgreich sein möchte, benötigt für seine Volkswirtschaft neben günstigen Arbeitskräften vor allem auch Rohstoffe und Energie zu günstigen Konditionen. Die Strategen in Chinas Zentralkomitee haben diese Voraussetzungen seit langem erkannt und in vielen Bereichen der Welt eine Beschaffungspolitik eingefädelt, die so ganz anders ist, als wie westliche Nati... [mehr]Rubrik: Wirtschaft
Ausgabe 2010/4
Wachstumszwickmühle
Teil 3: Vom Monopoly der Ökonomie und Ökologie: Unsere aktuelle Lage lässt sich vereinfacht mit dem berühmten Gesellschaftsspiel Monopoly vergleichen: Am Anfang haben alle die gleichen Chancen. Mit den richtigen Entscheidungen, Geschick und natürlich einer ordentlichen Portion Glück, verändern sich die Chancen auf wirtschaftlichen Erfolg und damit die Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen mit der Spieldauer sehr schnell. Der Prozess beginnt zunächst langsam, danach steigt die Geschwindigkeit, ähnlich dem Verlauf einer Exponentialfunktion. Und meist ist das Spiel für den Sieger schnell wieder vo... [mehr]Rubrik: Energieressourcen
Ausgabe 2010/4
- ( Markt )
Vom Überfluss zur Knappheit
Teil 3 von 3: Erneuerbare wachsen schneller – energischer Ausbau notwendig: Das Wachstum der Erneuerbaren Energien hat die Prognosen der größten Optimisten übertroffen. Doch selbst das bisherige Ausbautempo wird nicht ausreichen, die absehbare Energielücke bei den konventionellen Energieträgern schnell genug zu schließen. Der Umstieg ist langfristig unumgänglich, aber auch insgesamt umso kostengünstiger, je schneller er erfolgt. Die Politik muss deshalb für Investitionen noch bessere Anreize schaffen, denn der wichtigste Rohstoff der Erneuerbaren ist das Geld. [mehr]Rubrik: Solarthermie
Ausgabe 2010/4
Der Unmut von Banz
Förderstopp des Marktanreizprogramms dominierte das 20. Symposium Thermische Solarenergie in Kloster Banz/Staffelstein: Der Frust der Solarbranche über den Förderstopp saß tief. Dass die Vertreterin des Bundesumweltministeriums Karin Freier nicht zum Symposium Thermische Solarenergie erschien, kam schlecht an. Die Teilnehmer des Symposiums hätten sicher gerne mehr über „Stand und Perspektiven der Erneuerbaren Wärme“ erfahren. So lautete zumindest ihr ursprünglich vorgesehener Vortragstitel. Stattdessen ließ sie sich von einem Mitarbeiter entschuldigen. Neue Informationen aus Berlin hatte er n... [mehr]Rubrik: Solarthermie
Ausgabe 2010/4
- ( Grundlagen )
Wärmepumpen und Solaranlagen
Hohe Erwartungen für die Zukunft, Teil 1: Grundlagen: Ölkrisen und Wärmepumpen-Boom - Die Erfindung der Wärmepumpe, der Linde‘schen Ammoniak-Kompressionskältemaschine im Jahr 1876 datiert noch vor der Glühlampe (Edison 1878). Glühlampen versuchen wir gerade durch effizientere Leuchtmittel zu ersetzen. Die Wärmepumpe hat eine wechselvolle Einschätzung und Verwendung erlebt. So hat während der ersten Ölkrise von 1973 bis 1985 der umfangreichere Einbau von Luft-Wärmepumpen in Deutschland sehr drastisch die wirtschaftlichen Effizienzgrenzen dieser Technik gezeigt: Oft wurden in der Praxis noch nic... [mehr]Rubrik: Solares Bauen
Ausgabe 2010/4
- ( Lüftung-Klima )
Solar Decathlon Europe 2010
Teil 3 Heizen-Lüften-Kühlen: Der Solar Decathlon Europe (SDE) ist ein internationaler studentischer Wettbewerb, bei dem 19 verschiedene Universitäten aus der ganzen Welt ihren Entwurf eines Plus-Energiehauses, welches sich allein durch Sonnenenergie versorgt und dabei höchste Ansprüche an Wohnkomfort und -qualität erfüllen muss, präsentieren. Zum Finale des Wettbewerbs (dieses fand erst nach Redaktionsschluss statt) transportieren alle teilnehmenden Teams ihre Prototyphäuser nach Madrid, wo sie sich vom 18. bis 27. Juni 2010 in zehn verschiedenen Wettbewerbsdisziplinen messen. [mehr]Rubrik: Solares Bauen
Ausgabe 2010/4
- ( Energieeffizienz )
Feiern mit der Sonne
Rolf Dischs Solarsiedlung in Freiburg wird zehn Jahre alt: Es war im Jahr 2000, als die ersten Bewohner im neuen Freiburger Stadtteil Vauban einzogen. Ein ehemaliges Kasernengelände sollte nach Abzug der französischen Armee umgenutzt werden. Die Stadt Freiburg hatte hierzu ehrgeizige städtebauliche Ziele entwickelt: Sowohl sozial, als auch ökologisch sollte ein Vorzeigequartier entstehen. Wie weit die Bürgerbeteiligung, einmal angeregt, dann tatsächlich gehen würde und dass gerade dadurch die Grenzen des nachhaltig Machbaren weit über die ursprünglichen Pläne hinaus verschoben würden, das war ... [mehr]Rubrik: Photovoltaik
Ausgabe 2010/4
- ( Grundlagen )
Auslegung von Solarstromanlagen
Lohnt sich ein größerer Wechselrichter? Das Auslegungsverhältnis. Wie groß sollte man den Wechselrichter wählen? Den Wechselrichter richtig zu dimensionieren ist wesentlich. Er ist das Bindeglied zwischen der Photovoltaik-Anlage und dem Stromnetz. Planungsfehler lassen sich nur schwer korrigieren. Gute und erfahrene Planer wissen um die tieferen Zusammenhänge und sind in der Lage, Anlagen so zu planen, dass diese hohe Erträge erwirtschaften. [mehr]Rubrik: Mobilität
Ausgabe 2010/4
- ( Elektromobilität )
Mobiltec
Elektromobilität spielte 2010 auf der Hannovermesse eine wichtige Rolle. Vor allem auf dem gemeinschaftsstand des Bundesverbandes Solare Mobilität gab es interessante Neuheiten. Dass Elektromobilität sich stark im Aufwind befindet, kann man nicht nur an der spürbar zunehmenden Berichterstattung in den Medien erkennen. Auch die Zahl der Vortragsveranstaltungen, Fortbildungsreihen und Ausstellungen ist deutlich angestiegen. Elektroautos tauchen aber nicht nur auf den üblichen Automobilausstellungen von Detroit, Tokio, Shanghai, Frankfurt, Paris oder Genf auf. Zusehends entstehen auch neue Messe... [mehr]Rubrik: Mobilität
Ausgabe 2010/4
- ( Elektromobilität )
Der E-Auto-Gipfel
Mit der Gründung der nationalen Plattform Elektromobilität möchte die Bundesregierung den nächsten Schritt hin zum Leitmarkt für Elektromobilität gehen. W ir erinnern uns. Im Jahr 1995 endete der größte deutsche Flottenversuch zur Elektromobilität auf der Insel Rügen. Leider gelang es den Automobilherstellern fast zeitgleich das Luftreinhaltungsgesetz („Clean air act“) in Kalifornien zu kippen, denn nur dort wurden Elektroautos gesetzlich eingefordert, nur für diesen Markt hätte man saubere Autos entwickeln müssen. Mit dem Ende des kalifornischen Elektroautomarktes wurde „Elektroauto“ in der ... [mehr]Rubrik: Bildung
Ausgabe 2010/4
Die Energy for Live-Kampagne
Informationen über die Potenziale der Erneuerbaren Energie als Werkzeug zur Armutsbekämpfung und die internationalen Verknüpfungen von Energie und Entwicklung: Energie ist ein wesentliches Mittel für die Befriedigung der Grundbedürfnisse der Menschen. Zugang zu Energie erleichtert das tägliche Leben, ist aber auch eine wesentliche Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung. Im Sektorkonzept „Nachhaltige Energie für Entwicklung“ des Bundesministerium für Zusammenarbeit formuliert die Bundesregierung: „Die Zusammenhänge zwischen Armut und Energie sind vielschichtig. So ist der Zugang zu Ene... [mehr]Rubrik: International
Ausgabe 2010/4
- ( Markt )
Chancen für Erneuerbare Energien
Teil 2: Das Potenzial der Sonnenenergie in Costa Rica und Panama: Costa Rica und Panama stellen strategische Standorte für die Stromerzeugung mit Photovoltaik Systemen dar. Doch für die Investoren sind diese Märkte gegenwärtig nicht von Interesse. In Costa Rica besteht noch kein gesetzlicher Rahmen für die Nutzung von Erneuerbaren Energien für die Stromerzeugung und zur Stromlieferung an das Stromnetz. Allerdings gibt es Initiativen, die eine solche Nutzung begünstigen. In Panama steht zwar der gesetzliche Rahmen zur Verfügung, doch die finanzielle Durchführbarkeit muss noch analysiert werden.... [mehr]Rubrik: Editorial
Ausgabe 2010/3
Editorial
Neuigkeiten bei der SONNENENERGIE: Die SONNENENERGIE, welche Sie gerade in Händen halten, ist bereits die zweite Ausgabe die unter einer neuen Redaktionsleitung entstanden ist. Seit Januar 2010 bin ich für Deutschlands älteste Solarzeitschrift verantwortlich. Das offizielle Fachorgan der DGS, das ist wahrscheinlich nicht allzu vielen in der rasant wachsenden Solarbranche bekannt, gibt es bereits seit 1976. Mit kleinen Unterbrechungen wurde unser Heft meist im Eigenverlag herausgebracht, im aktuellen Layout seit Mitte 2007. [mehr]Rubrik: Photovoltaik
Ausgabe 2010/3
Das iPhone für Solarfreaks
Sehr innovativ und funktional ist ja bekanntlich das iPhone von Apple. Es gibt Menschen, die behaupten, man könne damit sogar telefonieren, das ist sicherlich denkbar. [mehr]Rubrik: Wirtschaft
Ausgabe 2010/3
Wachstumszwickmühle
Teil 2: Die Energierevolution: Teil 1 der Serie beschäftigte sich mit unserem Wirtschaftssystem, das auf stetigsteigenden Konsum aufbaut, und dem damit zusammenhängenden Zwiespalt: Einerseits benötigen wir Wirtschaftswachstum, um unsere Lebensqualität zu erhalten. Andererseits sind die dazu notwendigen Ressourcen begrenzt und die Folgen des Wachstums für Umwelt und Klima langfristig unberechenbar. Wir befinden uns sozusagen in einer Wachstumszwickmühle, müssen unseren Lebensstil von grundauf verändern, um unsere Lebensgrundlage, die Erde, langfristig nicht zu zerstören. Teil 2 der Serie besch... [mehr]Rubrik: Energieressourcen
Ausgabe 2010/3
Vom Überfluss zur Knappheit
Teil 2 von 3: Uran ist knapp und Kohle wird teuer: Im zweiten Teil dieser Serie über die Verfügbarkeit von Energieressourcen geben wir einen Überblick über Kohle und Uran: Beide Rohstoffe dienen fast ausschließlich zur Erzeugung von Elektrizität. Dafür ist Kohle bisher der wichtigste Rohstoff und ihre Bedeutung nimmt zur Zeit weltweit zu. Dagegen spielt Uran nur eine kleine Rolle in der Energieversorgung, die zudem seit Jahren schrumpft. In der öffentlichen Diskussion wird die Atomenergie weit überschätzt. Dabei zeigen die Fakten: Der weltweite Atomausstieg ist längst im Gange – ganz ohne pol... [mehr]Rubrik: DGS Aktiv
Ausgabe 2010/3
Klimaschutz im Biosphärenreservat
FuE-Vorhaben „Biosphärenreservate als Modellregionen für Klimaschutz und Klimaanpassung“ im UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin / Brandenburg [mehr]Rubrik: Photovoltaik
Ausgabe 2010/3
- ( Markt )
Banz schön viel los im Kloster
25. Symposium Photovoltaische Solarenergie, Kloster Banz: Etwa 400 Seminarteilnehmer können im Kloster Banz ohne Anstrengung tagen, gut 800 stellen die Obergrenze dar, ca. 900 haben sich in den Fluren und Zimmern verteilt und wahrscheinlich wären weit über 1.000 gekommen. Wer im Kloster übernachten will, muss zwei Jahre vorher reservieren, wer nicht mit dem Shuttle-Bus zum Essen in den Ort fahren möchte muss sich durchaus ein halbes Jahr vorher angemeldet haben. Auf eine einfach Formel gebracht, macht das aber gerade den Erfolg des Symposiums Photovoltaische Solarenergie aus: Jeder ist da, m... [mehr]Rubrik: Photovoltaik
Ausgabe 2010/3
Energiespielzeug fürs ganze Jahr
Ein Streifzug über die Nürnberger Spielwarenmesse 2010: Und es wird Sommer: Zeit für Solarspielzeug! Denn gerade wenn unser Zentralgestirn vom Himmel glüht, produzieren die blauen Zellen bekanntlich den meisten Strom. Warum also bis Weihnachten warten? Sonnig schenken bringt auch im übrigen Jahr Freude – und stärkt das Bewusstsein für Umwelt, Klima, Natur, Zukunft. [mehr]Rubrik: Solares Bauen
Ausgabe 2010/3
Solar Decathlon Europe 2010
Teil 2 Photovoltaik: Der Solar Decathlon Europe ist ein internationaler Architektur- und Innovationswettbewerb, bei dem 20 Studententeams aus aller Welt innerhalb von zwei Jahren einen Prototyp eines Solarhauses entwerfen und bauen, das sich im Juni 2010 zum finalen Contest in Madrid in zehn verschiedenen Wettbewerbskategorien vor einer ausgewählten Fachjury behaupten muss. Bewertet werden Nachhaltigkeit, Innovation, Marktaussichten, Kommunikation, Haustechnik, Wohnqualität, Architektur, Konstruktion sowie zwei Disziplinen, die sich mit der solaren Energiegewinnung beschäftigen – „Solare S... [mehr]Rubrik: Energieressourcen
Ausgabe 2010/3
- ( CO2 )
Monokultur oder Landschaftsnetzwerk
Kommunaler Klimaschutz und Regionale Klimaanpassung: Von der landwirtschaftlichen Monokultur zum energetischen Landschaftsnetzwerk: Plädoyer für den Schutz, die Entwicklung und die nachhaltige Nutzung einer vielfältigen Kulturlandschaft an der Mittelelbe und die energetische Nutzung von Biogenen Rest- und Wertstoffen (BioRW) aus dem Siedlungs- und Landschaftsraum für die Wärmeversorgung von Städten und Gemeinden. [mehr]Rubrik: Mobilität
Ausgabe 2010/3
- ( Elektromobilität )
Solares Velotaxi
Erste serienmäßig produzierte Flotte von Fahrradtaxen mit Solarmodul: Sie wollen ins Freibad? Ins Kino? Zum Geschäftstermin? - Rufen Sie einfach unser Velotaxi. Wir bringen Sie klimaneutral und gut gelaunt ans Ziel.“ So kommuniziert Solares Velotaxi Nürnberg, ein Newcomer in der Szene mobiler Werbeträger, sein technisch optimiertes Konzept: ein Fahrradtaxi mit elektrischer Antriebsunterstützung, das jetzt auch über ein integriertes Solarmodul verfügt und seine Zusatzenergie aus 100% erneuerbaren Energien bezieht. Es dient der Personenbeförderung und der mobilen Werbung für nachhaltige Produkte... [mehr]Rubrik: Mobilität
Ausgabe 2010/3
- ( Elektromobilität )
Die Netzintegration von Elektrofahrzeugen
Teil 5 der Serie: der Fahrstromzähler im Elektrofahrzeug: Neben den verschiedenen Wegen, wie man Energie in ein Elektrofahrzeug übertragen kann, sind wir in unserer Serie vor allem auf die Besonderheiten der kabelgebundenen Energieübertragung eingegangen. Der letzte Teil hat sich den unterschiedlichen Arten von Ladeinfrastruktur gewidmet und den Unterschied zwischen „Netzintegration“ und „Strom tanken“ herausgearbeitet. In diesem Zusammenhang wurde auch das Konzept der „Stromstelle“ vorgestellt, worunter wir einen öffentlichen Netzzugangspunkt für mobile Stromverbraucher verstehen. ... [mehr]Rubrik: International
Ausgabe 2010/3
- ( Markt )
Chancen für Erneuerbare Energien
Costa Rica und Panama bieten ein großes Potential, Teil 1: Energetisches Umfeld: Dieser Artikel soll einen Einblick in das Potential für die Stromerzeugung mit erneuerbaren Energiequellen in beiden mittelamerikanischen Ländern aufzeigen. Wie sieht der bisher implementierte Rahmen für die Nutzung dieser Technologien aus? Kann das Ziel einer Stromerzeugung zu 100% aus erneuerbare Energie bis 2020 erreicht werden? Dieser erste Teil beschäftigt sich vor allem mit dem energetischen Umfeld der beiden Länder. Der zweite Teil hat den Schwerpunkt erneuerbare Energien mit Fokus Solarenergie. [mehr]Rubrik: DGS Aktiv
Ausgabe 2010/3
DGS Aktiv
Der Fachausschuss Hochschule trifft sich in BerlinAuf Einladung von Felix Ziegler trafen sich am 25./26.Februar 2010 HochschullehrerInnen und WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz zum 6. Jahrestreffen des Fachausschusses Hochschule der DGS im Institut für Energietechnik der TU Berlin. Die TeilnehmerInnen arbeiten an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstituten. Allen gemeinsam ist, dass sie in Studiengängen mit den Schwerpunkten Regenerativen Energien und rationeller Energienutzung engagiert sind. Das jährliche Treffen bietet somit eine hervorrage... [mehr]Rubrik: Editorial
Ausgabe 2010/2
Editorial
Hundert Tage Schwarz Gelb - Die Schonfrist ist vorbei Die schwarz gelbe Bundesregierung ist mit mehreren hehren Zielvorgaben in ihrem Koalitionsvertrag angetreten. Dazu gehören zum Beispiel die Sicherung des Technologiestandortes Deutschland, die Stärkung der heimischen Wirtschaft, die Förderung des Exportes, Klimaschutz, die Senkung der CO2-Emissionen sowie die Sanierung der Staatsfinanzen. Nach 100 Tagen Regierung lassen sich erste Schlussfolgerungen ziehen, in wie weit den Worten Taten gefolgt sind. Das Ergebnis ist bislang desaströs. Besonders beim Umbau der Energiewirtschaft hin zur Deze... [mehr]Rubrik: Politik
Ausgabe 2010/2
- ( Markt )
Auf der Straße in die Mangelwirtschaft
Europas Rohstoffstrategie für die Zukunft: 2008 hat die Europäische Kommission ihren Strategie- und Lagebericht zur Rohstoffversorgung der EU verfasst. wie stellt sich der Inhalt dieses Papiers aus der heutigen Sicht, ein Jahr nach der Veröffentlichung dar? [mehr]Rubrik: Wirtschaft
Ausgabe 2010/2
Schöner Schein
Green-Washing: Politik und Wirtschaft missbrauchen Erneuerbare Energien zur Imagepflege. Wie die grüne Kosmetik funktioniert und welche Folgen sie hat. [mehr]Rubrik: Wirtschaft
Ausgabe 2010/2
Wachstumszwickmühle
Teil 1. Wirtschaftswachstum ohne Grenzen? Unsere Lebensqualität ist nur finanzierbar, wenn die Wirtschaft wächst. Die Wirtschaft braucht dazu immer mehr Rohstoffe. Und diese sind begrenzt, da wir nur eine Erde haben. Der Schnellleser kann jetzt weiterblättern und seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Denn die ersten drei Sätze dieses Texts spiegeln unsere Situation vollständig wider. Wer an Hintergründen und Lösungen interessiert ist, kann sich in dieser und den nächsten Ausgaben der Sonnenenergie genauer informieren. [mehr]Rubrik: Energieressourcen
Ausgabe 2010/2
Vom Überfluss zur Knappheit
Die Energiepolitik hat bisher die reale Verfügbarkeit der Energieressourcen vernachlässigt. Aus globaler Perspektive ist eine dramatische Verknappung fossiler Brennstoffe zu erwarten. Erdöl ist mit rund einem Drittel Anteil am weltweiten Endenergieverbrauch der wichtigste Rohstoff und der erste, der seinen Höhepunkt überschreitet. Gleichzeitig zeigen die erneuerbaren Energien ein viel schnelleres Wachstum, als selbst Optimisten vorherzusagen wagten. Der Energieautor Thomas Seltmann liefert in dieser dreiteiligen Serie einen Überblick über die absehbare Verknappung der konventionellen Energien ... [mehr]Rubrik: Solares Bauen
Ausgabe 2010/2
Solar Decathlon Europe 2010
Teil 1: Architektonische Entwürfe: Vier deutsche Teams aus Berlin, Rosenheim, Stuttgart und Wuppertal haben es in das Finale des Solar Decathlon Europe (SDE 2010) geschafft. Im Juni dieses Jahres werden sie sich in Madrid mit ihren 74m2 großen Prototyphäusern mit Hochschulteams aus der ganzen Welt in dem als Zehnkampf ausgetragenen Wettbewerb messen. [mehr]Rubrik: Solarthermie
Ausgabe 2010/2
- ( Heizungstechnik )
Die Sonnenheizung als Kapitalanlage
Solarwärmeanlagen sind wirtschaftlich attraktiv: Dass sich mit einer Solaranlage Geld verdienen lässt, zweifelt heute niemand mehr an. Jedenfalls nicht, wenn es sich um eine Photovoltaikanlage handelt. Der finanzielle Rückfluss ist durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gesichert. Die Amortisationszeit bekommt der Investor schwarz auf weiß. Ganz anders bei der Solarthermie. Das Thema Wirtschaftlichkeit wird hier in der Regel ausgespart. Die derzeit wieder niedrigen Öl- und Gaspreise schlagen in der Berechnung nicht kräftig genug zu Buche. Kalkulationen auf zehn oder zwanzig Jahre haben hypothet... [mehr]Rubrik: Solarthermie
Ausgabe 2010/2
- ( Markt )
Innovation für die Solare Zukunft
2. Solarthermie-Technologiekonferenz: Am 26. und 27. Januar 2010 fand in Berlin die zweite Solarthermie-Technologiekonferenz der Deutschen Solarthermie-Technologieplattform (DSTTP) statt. Das Motto dieses Jahr: „Innovationen für die solare Zukunft“. Rund 200 Experten aus Politik, Wissenschaft und Industrie nahmen an der Konferenz teil. In über 50 Kurzbeiträgen zu den Themen grundlagen- und anwendungsorientierte Innovationen unterstrichen Forschungsinstitute, Universitäten und Industrie den Forschungsbedarf in der Solarthermie und stellten interessante Projekte und Entwicklungen vor. Ein großes... [mehr]Rubrik: Photovoltaik
Ausgabe 2010/2
- ( Markt )
PV noch wirtschaftlich
Das Bundesumweltministerium schreibt, es hält an dem dynamischen Wachstum der erneuerbaren Energien fest und schafft mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hohe Investitionssicherheit. Das ganze mit dem Ziel einer schnellen Erreichung der Wettbewerbsfähigkeit. Das EEG sei demnach so gestaltet, dass es einen starken Ausbau der Photovoltaik bei gleichzeitig sinkenden Vergütungen und damit Kosten sicherstellt. Auf die Kostenentwicklung der Photovoltaik hat auch das Bundesumweltministerium wenig Einfluss, auf die Vergütung hingegen schon. So sind seit letztem Jahr die Vergütungssätze für... [mehr]Rubrik: Photovoltaik
Ausgabe 2010/2
- ( EEG )










































